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	<title>Interview Archive - Der Eisenbahner</title>
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	<description>Bekannt aus Facebook und Instagram</description>
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	<title>Interview Archive - Der Eisenbahner</title>
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	<item>
		<title>Robert Dorn vom Bundesverband SchienenNahverkehr e.V.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Der Eisenbahner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Aug 2022 23:17:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönlichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[BSN Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[BSN eV]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverband Schienen Nahverkehr e.V]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hallo Robert Dorn, vielen Dank, dass du dich für ein Interview bereit erklärt hast. Wir</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dereisenbahner.net/persoenlichkeiten/robert-dorn-vom-bundesverband-schienen-nahverkehr-e-v/">Robert Dorn vom Bundesverband SchienenNahverkehr e.V.</a> erschien zuerst auf <a href="https://dereisenbahner.net">Der Eisenbahner</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo <a href="https://de.linkedin.com/in/robert-dorn-5b5634179">Robert Dorn,</a></p>
<p>vielen Dank, dass du dich für ein Interview bereit erklärt hast.</p>
<p>Wir sind ständig auf der Suche nach Persönlichkeiten und da wurden wir auf dich aufmerksam.</p>
<p><strong>Kannst Du Dich bitte in kurzen Sätzen für die Leser vorstellen?</strong> Ich bin Robert Dorn (geboren Schiffko) und ein 34-jähriger, gebürtiger, humorvoller Berliner. Mit vier Kindern ist mein Leben nie langweilig und gut durchorganisiert. Neben dem Kinderhüten und der Arbeit beim Bundesverband <a href="https://www.schienennahverkehr.de/">SchienenNahverkehr e.V</a>. spiele ich gerne Tischtennis im Verein und Fußball auf dem Spielplatz (In der Jugend spielte ich sehr viel Fußball, u.a. bei Tennis Borussia Berlin und mit Jérôme Boateng zusammen). Wenn die Zeit ausreicht, spiele ich auch gerne mal klassisch am Computer oder reise in europäische Städte und erkunde diese zu Fuß.</p>
<p><strong>Seit wann arbeitest Du für den BSN?</strong> Das ist nicht ganz so einfach. Angefangen habe ich beim BSN, als er noch den komplexen Namen „Bundesarbeitsgemeinschaft der Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs e.V.“ (kurz: BAG-SPNV) trug &#8211; und zwar im Jahr 2014, damals noch ein Jahr lang als Werkstudent. Während bzw. nach meinem Masterabschluss im Verkehrswesen an der TU Berlin habe ich dann als Referent beim Dachverband gearbeitet. Dann war ich für einige Jahre – bei den Eisenbahnverkehrsunternehmen Go-Ahead und BeNEX, auf der anderen Seite – und konnte Ausschreibungen und Mobilisierungen für Betriebsaufnahmen mitgestalten. Seit November 2020 bin ich aber nun wieder zurück zu Hause bei meiner Familie, den Aufgabenträgern und Mitgliedern des BSN.</p>
<p><strong>Warum gibt es keinen einheitlichen Preis in allen Verkehrsverbünden?</strong> Vieles ist „historisch gewachsen“ und orientiert sich an den regionalen, individuellen Gegebenheiten sowie finanziellen Bedarfen. Oft ist es aber auch nur ein starres Politikum, an dem sich keiner traut zu schrauben. Manchmal ginge es bei vereinzelten Vereinheitlichungen von Tarifbedingungen zwischen zwei Verbünden um „nur“ 25.000€ jährlich, aber diese möchte sie oftmals nicht verlieren. Verkehrsverbünde müssen, ebenso wie Aufgabenträger, sehr genau auf ihre Finanzmittel und Haushalte achten. Daher tut man sich umso schwerer, sich an die schnelllebige Welt und die Wünsche der Fahrgäste nach Einfachheit und Einheitlichkeit anzupassen.</p>
<p><strong>Wie sieht ein Arbeitsalltag bei Dir aus?</strong> Seit Corona kann dieser sehr unterschiedlich aussehen. Entweder ist er geprägt von Videokonferenzen oder vom Erstellen von Positionspapieren zu verschiedensten Themen des Schienenverkehrs, ob von zu Hause arbeitend oder im Büro. Oft muss ich die Interessen unserer Mitglieder auf Veranstaltungen, Workshops und Fachaustauschen vertreten und mit dem Zug immer mal wieder quer durch Deutschland reisen. Als stellvertretender Geschäftsführer kümmere ich mich eigentlich um alles, was brennt. Ob Ausschreibungen für Dienstleistungen, unsere Öffentlichkeitsarbeit, die Betreuung deutschlandweiter Arbeitsgruppen, die Moderation unseres erstmals vergebenen Innovationspreises SchienenNah, die Projektbegleitung der Brancheninitiative Fahrrad und Bahnen oder nebenbei die gesamte BSN-IT. Die Liste ist lang und immer spannend.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_493" aria-describedby="caption-attachment-493" style="width: 188px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-493" src="https://dereisenbahner.net/wp-content/uploads/2022/08/Robert-Dorn-188x300.jpg" alt="" width="188" height="300" srcset="https://dereisenbahner.net/wp-content/uploads/2022/08/Robert-Dorn-188x300.jpg 188w, https://dereisenbahner.net/wp-content/uploads/2022/08/Robert-Dorn-641x1024.jpg 641w, https://dereisenbahner.net/wp-content/uploads/2022/08/Robert-Dorn-768x1227.jpg 768w, https://dereisenbahner.net/wp-content/uploads/2022/08/Robert-Dorn-962x1536.jpg 962w, https://dereisenbahner.net/wp-content/uploads/2022/08/Robert-Dorn-1282x2048.jpg 1282w, https://dereisenbahner.net/wp-content/uploads/2022/08/Robert-Dorn-770x1230.jpg 770w, https://dereisenbahner.net/wp-content/uploads/2022/08/Robert-Dorn-370x591.jpg 370w, https://dereisenbahner.net/wp-content/uploads/2022/08/Robert-Dorn-scaled.jpg 1603w" sizes="(max-width: 188px) 100vw, 188px" /><figcaption id="caption-attachment-493" class="wp-caption-text">AVP Berlin, Fotograf Alexander Doehring</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Welche Entscheidungen als stellv. Geschäftsführer darfst Du treffen?</strong> Viele Entscheidungen kann ich nicht treffen. Aber dafür kann ich umso mehr vorschlagen und in Bewegung setzen. Als Dachverband sind wir im Regelfall immer in Absprache mit unserem starken Präsidium, bestehend aus üblicherweise sieben offiziell gewählten Expert*innen aus der Mitgliedschaft. Als Interessenvertretung müssen wir stets wissen, was unsere Aufgabenträger zu den vielen Themen des SPNV denken und sie auf Bundesebene vertreten. Daher ist viel Abstimmung vor verbindlichen und gemeinsamen Entscheidungen gefragt.</p>
<p><strong>Bist Du auch als Lobbyist aktiv?</strong> Mit dem Wort „<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lobbyismus">Lobbyist</a>“ verbinden viele fälschlicherweise leider eher Negatives, aber ja, wir „lobbyn“ für einen besseren und nachhaltigeren Schienenverkehr für die deutsche Bevölkerung. Wir sind dafür im regelmäßigen Austausch mit dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr, Mitgliedern des Bundestages und weiteren politischen Institutionen sowie Fraktionen. Einmal jährlich laden wir auch zu den Berliner Bahngesprächen ein, auf denen dann hochpolitische Gäste ein aktuelles Branchenthema mit uns diskutieren. Ferner sind wir selbstverständlich auch immer im Dialog mit den Schieneninfrastrukturgesellschaften, den Eisenbahnverkehrsunternehmen und weiteren Teilen der großen Schienen-Familie, um den SPNV nachhaltig zu stärken.</p>
<p><strong>Wie bist Du auf Deine jetzige Stelle gekommen?</strong> Im Grunde war ich nie weg, denn bei meinen weiteren Arbeitgebern war ich stets mit zusätzlich dem Stakeholder-Management betraut und habe somit nie den Kontakt zu meinen Aufgabenträger-Kolleg*innen verloren. Als diese neue Stelle beim BSN geschaffen wurde, kam ich nicht drumherum, meinen Hut in den Ring zu werfen und den Verband mit dem neu generierten Wissen bei der Weiterentwicklung des Wettbewerbs und der Qualität im SPNV zu unterstützen. Ein weiterer, sehr wichtiger Faktor war, dass ich den hier tätigen Hauptgeschäftsführer <a href="https://www.eurailpress.de/nachrichten/personen-positionen/detail/news/frank-zerban.html">Frank Zerban</a> und die bis vor kurzem tätige Präsidentin, nun Staatssekretärin, Susanne Henckel extrem schätze. Daher freut es mich umso mehr, meinen BSN seit nun wieder fast zwei Jahren voranzubringen.</p>
<p><strong>Wo siehst Du Dich in ein paar Jahren?</strong> Aktuell sehe ich mich hier in unserem BSN-Büro sitzend/stehend oder in einem PÜNKTLICHEN, KOMFORTABLEN Zug zu einem Meeting fahrend. Mit noch mehr Wissen und Engagement weiterhin für die Mobilitätswende und den Klimaschutz kämpfend. Privat sind die Kinder größer geworden und die Herausforderungen noch diverser. Vielleicht habe ich bis dahin auch ein solides Spielniveau im Berliner Tischtennis erreicht.</p>
<p><strong>Was war das Kurioseste, das Dir als stellv. Geschäftsführer passiert ist?</strong> Als unser Hauptgeschäftsführer im wohl verdienten und längeren Urlaub war, durfte ich ihn in allen Belangen vertreten. Und es kam zu einer BSN- Premiere: Wir wurden zu einer Anhörung des Verkehrsausschusses in den Bundestag als Sachverständige eingeladen. Thema war das 9-Euro-Ticket. Ich übernahm dies stellvertretend und stolz und durfte dann zum ersten Mal selbst im Bundestag auftreten. Kurz darauf war ich dann auch in einem Beitrag des Mittagsmagazins im ZDF. Das war eine für mich sehr kuriose Woche mit vielen neuen Erfahrungen und Lehren für die Zukunft. Vor der Kamera zu sein, ist leider doch oft gar nicht so leicht, wie es aussieht.</p>
<p><strong>Welche drei Dinge würdest Du auf eine einsame Insel mitnehmen?</strong> Ganz klar: Meine Familie, einen Buchkarton für die Kinder und für uns sowie ein endlos-Kontingent von Thomas Henry‘s Spicy Ginger – dem für mich leckersten Getränk der Welt.</p>
<p><strong>Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg.</strong></p>
<p style="text-align: center;">Für mehr spannende Interviews aus dem Kosmos der Eisenbahn.</p>
<p style="text-align: center;">Hier klicken</p>
<p style="text-align: center;"><a class="mb-button mb-style-raised mb-size-default mb-corners-default mb-text-style-heavy " style="background-color: #ff1c49;" href="https://dereisenbahner.net/category/interview/">ZU DEN INTERVIEWS</a></p>
<p style="text-align: center;">Bei Fragen oder Bemängelung bitte eine Mail an: info@dereisenbahner.net</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dereisenbahner.net/persoenlichkeiten/robert-dorn-vom-bundesverband-schienen-nahverkehr-e-v/">Robert Dorn vom Bundesverband SchienenNahverkehr e.V.</a> erschien zuerst auf <a href="https://dereisenbahner.net">Der Eisenbahner</a>.</p>
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		<item>
		<title>Interview mit Benedikt König &#8211; Personal und Ressourcendisponent</title>
		<link>https://dereisenbahner.net/persoenlichkeiten/interview-mit-benedikt-koenig-personal-und-disponent/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2022 17:43:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönlichkeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hallo Benedikt, &#160; vielen Dank, dass du dich für ein Interview bereit erklärt hast. Wir</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dereisenbahner.net/persoenlichkeiten/interview-mit-benedikt-koenig-personal-und-disponent/">Interview mit Benedikt König &#8211; Personal und Ressourcendisponent</a> erschien zuerst auf <a href="https://dereisenbahner.net">Der Eisenbahner</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Hallo Benedikt,</span></span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">vielen Dank, dass du dich für ein Interview bereit erklärt hast.</span></span></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Wir sind ständig auf der Suche nach Persönlichkeiten und da wurden wir auf dich aufmerksam.</span></span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li><b><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"> Könntest du dich bitte vorstellen? </span></span></b><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Ich heiße Benedikt König, bin 32 Jahre alt, verheiratet und Vater einer Tochter.</span></span></li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="2">
<li><b><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"> Seit wie vielen Jahren übst du den Beruf aus und wo siehst du dich in 10 Jahren? </span></span></b><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Aktuell übe ich den Beruf des Personal und Ressourcendisponenten im Adhoc-Geschäft auf der Leitstelle PLUS in Köln bei DB Regio aus. Dieses Arbeitsverhältnis ist befristet bis Sommer diesen Jahres, eine Verlängerung ist noch unbekannt. Daneben habe ich ein unbefristetes Arbeitsverhältnis als Triebfahrzeugführer mit der Einsatzstelle Euskirchen. Angefangen habe ich am 01.01.2014 mit dem Quereinstieg zum TF. Im Sommer 2017 kam ich zur Leitstelle Köln als Vertreter für Personaldisposition. </span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Im Herbst 2020 wurde ich aufgrund von Personalmangel und wegen der Umstrukturierung zur Leitstelle PLUS vorerst bis Ende 2020 aus dem Fahrdienst genommen und auf die Leitstelle Köln ausgeliehen. Das Ganze wurde 2021 dann verlängert, bis mich mein jetziger Teamleiter dazu überredete, mich doch auf einen befristeten Festposten zu bewerben, welchen ich dann auch bekommen habe. Voraussetzung war damals, wie auch heute und in Zukunft, dass ich meinen Führerschein behalten kann und meine 100 Stunden im Jahr fahre. In 10 Jahren sehe ich mich weiterhin bei der Bahn und im Besitz meiner Fahrerlaubnis. In welcher Sparte ich dann sein werde, kann ich heute noch nicht sagen.</span></span></li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="3">
<li><b> Was bedeutet es für dich, Eisenbahner zu sein?</b>Ich bin Teil einer großen Familie und das lasse ich auch meine Kollegen spüren. Man kann sich auf mich verlassen und ich versuche, überall zu helfen, wo ich kann. Auch gerade, wenn die Kollegen an der Front im Fahrdienst ein Problem haben, sei es mit dem Fahrzeug, einem Fahrgast oder sonstige Gründe.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="4">
<li><b> Was hast du vor deiner Tätigkeit gemacht und bereust du es, Eisenbahner zu sein?</b>Ich war vom 08.06 bis 12.13 als Metallbauer tätig. Ich bereue den Schritt zur Bahn, um Eisenbahner zu werden, nicht. Seit ich das erste Mal auf dem Führerstand war und Richtung Eifel fuhr, bin ich verliebt.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="5">
<li><b> Was war dein schlimmstes Ereignis als Eisenbahner, was dir noch bis heute im Gedächtnis geblieben ist? </b>Ich denke, das Schlimmste, wovor sich alle fürchten: ein PU. Am 10.11.2015 habe ich meinen bisher einzigen PU gehabt und es bedarf keiner Wiederholung. Das Schlimmste war die Zeit, bis die Rettungseinsatzkräfte endlich ankamen, nach ca. 80 Minuten war das erst der Fall. Der Erste, der da war, war mein Ablöser. Und ich hatte den Zug voller Menschen, die vom Flughafen Köln/Bonn nach Köln wollten.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="6">
<li><b> Was war dein schönstes Ereignis als Eisenbahner, was dir noch bis heute im Gedächtnis geblieben ist?</b>Ich stand mit der S13 in Troisdorf in der Wendeanlage und bemerkte nach dem Kopfmachen einen komischen Geruch. Ich sah vier Leute, die gerade meinen Zug besprühten. Kurzentschlossen ließ ich die Bundespolizei verständigen. Die kam dann mit einem Großaufgebot von allen Seiten und hat alle Sprayer erwischt.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="7">
<li><b> Welche Eigenschaften sollte man auf jeden Fall für diesen Job mitbringen?</b>Man sollte sich im Klaren sein, dass man jeden Tag zu verschieden Uhrzeiten arbeiten muss, dass jeder Tag eine neue Herausforderung ist und man auf alles vorbereitet sein sollte. Außerdem sollte man kollegial sein und sich bewusst sein, dass die Entscheidung eines Einzelnen alle Fahrgäste mit betreffen.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="8">
<li><b> Was war das Kurioseste, was dir in deiner Dienstzeit passiert ist? </b>Ich bekam mit der S13 in Köln Frankfurterstraße Ausfahrt auf Richtung Köln/Bonn Flughafen auf dem Gegengleis. Als ich losfuhr, überholte mich auf dem Regelgleis ein ICE. Da auf dem Streckenabschnitt am Ende eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h ist, konnten wir fast parallel in den Flughafen Köln/Bonn einfahren. Leider ging es dort für mich wieder ins Regelgleis, sodass ich den ICE doch vorbeilassen musste.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="9">
<li><b> Wie positiv oder negativ hat sich die Arbeit zu deinen ersten Tagen und zu heute entwickelt und warum? </b>Die Arbeit ist mehr geworden. Die Schichten sind vollgepackter, die Wendezeiten knapper. Auf Dauer kann das auf so einem maroden, vollgepackten Schienennetz nicht funktionieren. Man muss leider konkurrenzfähig bleiben, deshalb wird in meinen Augen an der falschen Stelle gespart. Die Lösung wäre in meinen Augen eine Wiederverstaatlichung.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="10">
<li><b> Wenn du die Zeit zurückdrehen könntest, welches Jahr würdest du auswählen und warum? </b>Ich würde nichts zurückdrehen wollen, denn man lebt in der Gegenwart und baut sich alles für die Zukunft auf, darum ist kein Platz für ein Leben in der Vergangenheit. Und schließlich hat mich doch meine Vergangenheit in das hier und jetzt gebracht; Und darauf bin ich stolz.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="11">
<li><b><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"> Was kannst du Menschen auf den Weg geben, die auch Eisenbahner werden möchten? </span></span></b><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Werdet nicht des Geldes wegen Eisenbahner, sondern aus Überzeugung. Ich habe in meiner kurzen Zeit als Eisenbahner schon viele Kollegen kommen und wieder gehen gesehen. Seid euch des unregelmäßigen Wechseldienstes bewusst.</span></span></li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg.</span></span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hier geht&#8217;s zum spannenden Interview von Ela : <a href="https://dereisenbahner.net/interview/interview-mit-ela-kin/">Interview von Ela ansehen</a></p>
<p style="text-align: center;">Für mehr spannende Interviews aus dem Kosmos der Eisenbahn.</p>
<p style="text-align: center;">Hier klicken</p>
<p style="text-align: center;"><a class="mb-button mb-style-raised mb-size-default mb-corners-default mb-text-style-heavy " style="background-color: #bd1717;" href="https://dereisenbahner.net/category/interview/">Zu den Interviews</a></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Bei Fragen oder Bemängelung bitte eine Mail an : info@dereisenbahner.net</span></span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Foto: Privat von Benedikt König</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dereisenbahner.net/persoenlichkeiten/interview-mit-benedikt-koenig-personal-und-disponent/">Interview mit Benedikt König &#8211; Personal und Ressourcendisponent</a> erschien zuerst auf <a href="https://dereisenbahner.net">Der Eisenbahner</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Interview mit Sam &#8211; Zugführer</title>
		<link>https://dereisenbahner.net/persoenlichkeiten/interview-mit-sam-zugfuehrer/</link>
					<comments>https://dereisenbahner.net/persoenlichkeiten/interview-mit-sam-zugfuehrer/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Mar 2022 01:24:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönlichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Bremsprobeberechtigter]]></category>
		<category><![CDATA[Der Eisenbahner Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Erhaltung der Schieneninfrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Interview Eisenbahner]]></category>
		<category><![CDATA[Interview Sam]]></category>
		<category><![CDATA[Sam Storchmann]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dereisenbahner.net/?p=82</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hallo Sam, &#160; vielen Dank, dass du dich für ein Interview bereit erklärt hast. Wir</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dereisenbahner.net/persoenlichkeiten/interview-mit-sam-zugfuehrer/">Interview mit Sam &#8211; Zugführer</a> erschien zuerst auf <a href="https://dereisenbahner.net">Der Eisenbahner</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Hallo Sam,</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">vielen Dank, dass du dich für ein Interview bereit erklärt hast.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wir sind ständig auf der Suche nach Persönlichkeiten und da wurden wir auf dich aufmerksam.</span></p>
<h2 style="text-align: left;"></h2>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li><b> Könntest du dich bitte vorstellen? </b>Mein Name ist Sam Storchmann. Ich bin 32 Jahre alt und komme aus Essen. Beruflich arbeite ich als Zugführer und Rangierbegleiter, als Wagenprüfer der Stufe 4 und Bremsprobeberechtigter im Rahmen der Erhaltung der Schieneninfrastruktur.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="2">
<li><b> Seit wie vielen Jahren übst du den Beruf aus und wo siehst du dich in 10 Jahren? </b>Ich übe den Beruf mittlerweile seit ca. 4 Jahren aus und mein langfristiges Ziel ist es, irgendwann einen ICE im Personenverkehr zu steuern.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="3">
<li><b> Was bedeutet es für dich, Eisenbahner zu sein?  </b><span style="font-weight: 400;">Für mich bedeutet es familiäre Atmosphäre &#8211; Jeder grüßt jeden, unabhängig davon, ob eine Bekanntschaft vorliegt oder nicht. Da ich seit meinem sechsten Lebensjahr eine Modelleisenbahn besitze, war das schon immer ein Hobby, welches ich zu meinem Beruf gemacht habe. Für mich bedeutet es auch, Verantwortung zu übernehmen und Herausforderungen zu bewältigen.</span></li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="4">
<li><b> Was hast du vor deiner Tätigkeit gemacht und bereust du es, Eisenbahner zu sein? </b>Vorher bin ich verschiedenen Aufträgen nachgegangen &#8211; von Dachdecken, Fliesenlegen, Gerüstbau bis hin zu Malerarbeiten war alles dabei. Die damalige körperliche Aktivität werde ich als Eisenbahner nicht vermissen. Ich bereue es nicht, auch, wenn 12-Stunden-Schichten mir teilweise wenig Zeit für meine Familie lassen.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="5">
<li><b> Was war dein schlimmstes Ereignis als Eisenbahner, was dir noch bis heute im Gedächtnis geblieben ist? </b><span style="font-weight: 400;">Ich hatte bei einer geschobenen Rangierfahrt auf einen Baugleis die Spitze des Zuges zur Fahrwegsbeobachtung besetzt und auf dem Gleis vor uns befand sich ein 2-Wege-Bagger. Der Bagger fuhr rückwärts genau in unsere Richtung, ohne seinen eigenen Fahrweg zu kontrollieren. Als ich während dieses schlimmen Ereignisses die Gefahr einer möglichen Kollision erkannt habe, brachte ich die Rangierfahrt mit dem Luftbremskopf umgehend zum Halt. Nachdem der Zug gehalten hat, kollidierte wenige Sekunden später der Bagger mit ca. 20km/h mit der Spitze unseres Zuges (MFS-Wagen ohne Schutzwagen, Bild liegt bei).</span></li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="6">
<li><b> Was war dein schönstes Ereignis als Eisenbahner, was dir noch bis heute im Gedächtnis geblieben ist? </b><span style="font-weight: 400;">Dass ich das erste Mal einen Güterzug mit ca. 1200 Tonnen Gewicht bewegen durfte, ist mir bis heute in Erinnerung geblieben, denn während dieses schönen Ereignisses hatte ich das unbeschreibliche Gefühl, mit einer einfachen Handbewegung so viel Last in Bewegung zu setzen.</span></li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="7">
<li><b> Welche Eigenschaften sollte man auf jeden Fall für diesen Job mitbringen? </b>Flexibilität ist wichtig. Man sollte sich der Tatsache bewusst sein, dass nicht alles immer nach Plan verlaufen kann, weil man nicht selten wenige Stunden vor Dienstbeginn Bescheid bekommt oder kurzfristig einspringen muss. Man sollte Spaß und Freude mitbringen &#8211; Das ist nämlich die Voraussetzung dafür, sich auch nachts gegen 2 Uhr aus dem Bett zu quälen.</li>
</ol>
<p><span style="font-weight: 400;"> </span></p>
<ol start="8">
<li><b> Was war das Kurioseste, was dir in deiner Dienstzeit passiert ist? </b>Ich kenne Eisenbahner, die seit 30 Jahren im Beruf sind und noch nie einen Zwischenfall hatten. Ich bin erst seit 4 Jahren dabei und wurde bereits mit 12 Unfällen konfrontiert, die meinerseits alle unverschuldet waren. Das empfinde ich als äußerst kurios. Einige Kollegen glauben diesbezüglich, dass ich das Pech anziehe.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="9">
<li><b> Wie positiv oder negativ hat sich die Arbeit zu deinen ersten Tagen und zu heute entwickelt und warum? </b><span style="font-weight: 400;">Am ersten Tag war ich teilweise noch sehr unsicher, wollte keine Fehler machen und war deswegen auch langsamer als Kollegen mit langjähriger Erfahrung. Das lässt sich mit dem Autofahren vergleichen, nachdem man den Führerschein hat und alleine fährt. Das gibt sich aber mit der Zeit, 6 Monate später fühlte ich mich hinsichtlich der Geschwindigkeit genauso sicher, wie meine Kollegen.</span></li>
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<ol start="10">
<li><b> Welche 3 Dinge würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen? </b>Mitnehmen würde ich ein Feuerzeug, Taschenmesser und unter meinen Idolen &#8211; Mythbusters &#8211; darf natürlich das Panzerband nicht fehlen.</li>
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<ol start="11">
<li><b> Wenn du die Zeit zurückdrehen könntest, welches Jahr würdest du auswählen und warum? </b><span style="font-weight: 400;">Ich würde die Zeit des Wilden Westens (1885) auswählen und dort mit einer Dampflok durch die Prärie fahren, das wäre sicher ein aufregendes Erlebnis.</span></li>
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<ol start="12">
<li><b> Was kannst du Menschen auf den Weg geben, die auch Eisenbahner werden möchten? </b><span style="font-weight: 400;">Jedem, der Eisenbahner werden will, sollte bewusst sein, dass der Beruf viel Verantwortung erfordert, dass man mitunter auch tagelang getrennt von der Familie sein kann und dass man sich stets weiterbilden muss, da sich Vorschriften, Gesetze und Sicherheitsrichtlinien ändern können. Als Eisenbahner lernt man nie aus.</span></li>
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<p><span style="font-weight: 400;">Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg!</span></p>
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<p>Bei Fragen oder Anregungen bitte eine E-Mail an: <strong>info@dereisenbahner.net</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dereisenbahner.net/persoenlichkeiten/interview-mit-sam-zugfuehrer/">Interview mit Sam &#8211; Zugführer</a> erschien zuerst auf <a href="https://dereisenbahner.net">Der Eisenbahner</a>.</p>
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