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	<title>Der Eisenbahner Blog Archive - Der Eisenbahner</title>
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	<title>Der Eisenbahner Blog Archive - Der Eisenbahner</title>
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		<title>Der Mann mit der Dauerkarte im IC 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Mar 2022 22:21:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kuriose Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Dauerkarte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Mann mit der Dauerkarte im IC 2 &#160; Zugbegleiterin (Anonym) Unbekannt &#160; Ich, als</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Der Mann mit der Dauerkarte im IC 2</h3>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li><strong>Zugbegleiterin (Anonym) Unbekannt</strong></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Ich, als Fahrkartenkontrolleurin, erlebe immer wieder sehr skurrile Dinge während meinen Fahrten auf den verschiedenen Zügen. </em></p>
<p>Seit Fahrplanwechsel bin ich meistens auf dem IC 2 zwischen Frankfurt und Münster unterwegs. Dieser fährt über Siegen und Haiger ins NRW-Gebiet. Auf einer Teilstrecke wird der IC zu einem Regionalzug. Das heißt, dass ich dann auch Fahrgäste mit einem normalen Zugticket ohne IC Nutzung kontrollieren muss.</p>
<p>Einige Tage nach dem Fahrplanwechsel, fiel mir ein Mann mittleren Alters auf, der scheinbar täglich in dem Zug mitfahren musste. Er fragte mich, ob er sitzen bleiben könnte, wenn wir das Regionalgebiet verlassen würden. Ich runzelte erstmal die Stirn und verstand den Herrn nicht. Er hatte eine Fahrkarte bis zum Ende des Tarifgebietes, wollte jedoch bis Münster sitzen bleiben. Wie geht sowas und was wollte er in Münster. Als ich ihn das fragte, meinte er „rumfahren“. Aber das verstand ich nicht ganz. Ich dachte kurze Zeit über seine Worte nach und kam zu dem Entschluss, dass er obdachlos sein musste und den Zug zum Leben und Schlafen nutzte.</p>
<p>Doch das war nicht der Fall. Als ich ihn am Wochenende drauf wieder traf und er mich freundlich anlächelte, fragte ich ihn, was er denn in Münster mache und wieso er immer in dem Zug sitzen bliebe und nicht an einem Ziel ausstieg. Er meinte, es mache ihm Spaß die Strecke immer wieder hin und her zu fahren, weil er den Zug so mochte. Das war kurios, so gab es doch seltsame Hobbys, wie ich bemerkte. Der Mann hieß Simon und er erzählte mir bei einem Kaffee im Speisewagen später, wie er zu der Zugfahrerei gekommen ist. Er war einmal eingeladen in einem ICE im Führerstand mitzufahren.</p>
<p>Als die Fahrt für ihn zu Ende war, fand er es jedoch so genial, dass er den Rest des Tages mit dem Zugführer im Führerstand mitfuhr und dann fand er auch Gefallen dran, außerhalb des Führerstands den Zug nicht mehr zu verlassen und immer hin und her zu fahren.<br />
Manchmal schlief er auf seinem Platz ein, ein anderes Mal hörte er Musik oder starrte auf sein Handy. Es gibt kuriose Dinge, die Menschen tun. Das der Mann so freundlich und offen über sein Hobby erzählte, inspirierte mich jedoch, über ihn nachzudenken. Ihm ging es genau wie mir. Nur, dass ich hier meine Arbeit erledige, und bezahlt wurde für die Dinge, die ich an Bord machte.</p>
<p>Er dagegen saß einfach nur da, schaute aus dem Fenster, spielte am Handy und fand es faszinierend, dass er von einem Ort zum anderen fuhr, ohne sich bewegen zu müssen. Er erzählte mir auch, dass er sich manchmal eine Wochenkarte kaufte, die er tagtäglich auf der gleichen Strecke nutzte.</p>
<p>Mittlerweile kennen wir uns sehr gut und wenn er seine Wochenkarte mal wieder hochhält, dann weiß ich, dass er wieder eine Woche Urlaub hat und die Strecke meines IC 2 tagtäglich mehrmals fährt, um sich zu entspannen. Wir grüßen uns, halten ein Schwätzchen und dann arbeite ich weiter, kontrolliere meine Tickets und genieße die Fahrt, bis ich am Abend Feierabend habe.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p style="text-align: center;">Bei Fragen oder Anregungen bitte eine E-Mail an: <strong>info@dereisenbahner.net</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Indisches Essen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Mar 2022 01:40:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kuriose Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Der Eisenbahne]]></category>
		<category><![CDATA[Der Eisenbahner Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Der Eisenbahner Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Der Eisenbahner Instagram]]></category>
		<category><![CDATA[Indisches Essen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Indisches Essen Hallo zusammen, seit ungefähr 30 Jahren fahre ich regelmäßig mit der Bahn zur</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dereisenbahner.net/kuriose-geschichte/indisches-essen/">Indisches Essen</a> erschien zuerst auf <a href="https://dereisenbahner.net">Der Eisenbahner</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: center;">Indisches Essen</h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Hallo zusammen,</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">seit ungefähr 30 Jahren fahre ich regelmäßig mit der Bahn zur Arbeit und da ist mir eine Sache im Gedächtnis besonders geblieben.  </span><span style="font-weight: 400;">In dieser Zeit habe ich schon einige kuriose Dinge während der Bahnfahrt erlebt, aber eine Situation ist mir dabei besonders im Kopf geblieben und ich muss immer wieder schmunzeln, wenn ich an diesen Abend denke.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong>Ich wollte eines Abends</strong> mit der Bahn nachhause fahren, so wie ich es jeden Tag tat. Ich stieg also in den Wagon, setze mich und begann in einer Tageszeitung zu blättern.  Die ersten zwanzig Minuten der Fahrt verliefen auch ohne Probleme, bis wir an einem kleinen Zwischenbahnhof hielten. Dass die Bahn dort hielt, war an sich nichts Besonderes, da der kleine Bahnhof sowieso zur Strecke gehörte. Allerdings hielten wir uns ungewöhnlich lange an diesem Bahnhof auf.  Und wenn ich sage ungewöhnlich lange, dann meine ich damit gute 30 Minuten.  Normalerweise hielt die Bahn an diesem recht abgelegenen Bahnhof nur wenige Minuten. Der Wagon war zu dem Zeitpunkt nur mit wenigen Personen besetzt, aber man merkte deutlich, wie die anderen Fahrgäste immer unruhiger wurden. Natürlich war auch ich langsam etwas genervt, da ich endlich in meinen wohlverdienten Feierabend wollte. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong>Nach weiteren 10 Minuten</strong> ertönte endlich eine Durchsage vom Schaffner. Dieser erklärte uns die Situation mit folgenden Worten: „Liebe Fahrgäste, leider müssen Sie sich noch einen Augenblick gedulden, da wir aktuell auf einen Ersatz für den Zugführer  warten müssen. Unser aktueller Zugführer leidet an einer Magenverstimmung und kann die Fahrt leider nicht fortführen“ </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das erklärte die Situation natürlich. </span><span style="font-weight: 400;">Ein kranker Zugführer kann die Fahrt verständlicherweise nicht fortsetzen, ohne die Fahrgäste zu gefährden.  </span><span style="font-weight: 400;">In der Hoffnung, dass bald Ersatz gefunden werden würde, warteten wir also weiter. Wenige Minuten später erschien der Schaffner in unserem Wagon. Er bewegte sich hastig durch den Gang und verschwand prompt in der Zugtoilette. Aus der Toilette ertönte kurz danach Geräusche, die erahnen ließen, dass es auch dem Schaffner nicht sonderlich gutzugehen schien. Plötzlich hörte man ein lautes Fluchen aus der Toilettenkabine ertönen „Dieses verdammte indische Essen, Herrgott nochmal“ unweigerlich fingen alle sich im Wagon befindlichen Gäste an lauthals loszulachen. Ich selber konnte mir das lachen ebenfalls nicht verkneifen. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong>Kurze Zeit</strong> später kam der Schaffner schweißgebadet aus der Toilettenkabine und verkündete atemlos „Dieses indische Essen geht durch wie ein Donnerbalken“ Er selbst konnte sich das Lachen ebenfalls nicht verkneifen.  Er schaute in die immer noch lachende Runde und erklärte „Ihr vorheriger  Zugführer heißt Dirk und ist mein bester Kollege, mit dem ich heute Mittag in der Pause indischen Reis gegessen habe.“ </span><span style="font-weight: 400;">Ohne weitere Erklärungen verschwand der Schaffner wieder und schon bald traf der neue Zugführer vor Ort ein. Die ganze Bahnfahrt über, amüsierte ich mich köstlich über die Tatsache, was indisches Essen so alles mit der Verdauung anstellen kann – Und das in den unpassendsten Momenten.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bei Fragen oder Anregungen bitte eine E-Mail an: <strong>info@dereisenbahner.net</strong></p>
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		<title>Interview mit Sam &#8211; Zugführer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Mar 2022 01:24:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönlichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Bremsprobeberechtigter]]></category>
		<category><![CDATA[Der Eisenbahner Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Erhaltung der Schieneninfrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Interview Eisenbahner]]></category>
		<category><![CDATA[Interview Sam]]></category>
		<category><![CDATA[Sam Storchmann]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hallo Sam, &#160; vielen Dank, dass du dich für ein Interview bereit erklärt hast. Wir</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dereisenbahner.net/persoenlichkeiten/interview-mit-sam-zugfuehrer/">Interview mit Sam &#8211; Zugführer</a> erschien zuerst auf <a href="https://dereisenbahner.net">Der Eisenbahner</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Hallo Sam,</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">vielen Dank, dass du dich für ein Interview bereit erklärt hast.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wir sind ständig auf der Suche nach Persönlichkeiten und da wurden wir auf dich aufmerksam.</span></p>
<h2 style="text-align: left;"></h2>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li><b> Könntest du dich bitte vorstellen? </b>Mein Name ist Sam Storchmann. Ich bin 32 Jahre alt und komme aus Essen. Beruflich arbeite ich als Zugführer und Rangierbegleiter, als Wagenprüfer der Stufe 4 und Bremsprobeberechtigter im Rahmen der Erhaltung der Schieneninfrastruktur.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="2">
<li><b> Seit wie vielen Jahren übst du den Beruf aus und wo siehst du dich in 10 Jahren? </b>Ich übe den Beruf mittlerweile seit ca. 4 Jahren aus und mein langfristiges Ziel ist es, irgendwann einen ICE im Personenverkehr zu steuern.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="3">
<li><b> Was bedeutet es für dich, Eisenbahner zu sein?  </b><span style="font-weight: 400;">Für mich bedeutet es familiäre Atmosphäre &#8211; Jeder grüßt jeden, unabhängig davon, ob eine Bekanntschaft vorliegt oder nicht. Da ich seit meinem sechsten Lebensjahr eine Modelleisenbahn besitze, war das schon immer ein Hobby, welches ich zu meinem Beruf gemacht habe. Für mich bedeutet es auch, Verantwortung zu übernehmen und Herausforderungen zu bewältigen.</span></li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="4">
<li><b> Was hast du vor deiner Tätigkeit gemacht und bereust du es, Eisenbahner zu sein? </b>Vorher bin ich verschiedenen Aufträgen nachgegangen &#8211; von Dachdecken, Fliesenlegen, Gerüstbau bis hin zu Malerarbeiten war alles dabei. Die damalige körperliche Aktivität werde ich als Eisenbahner nicht vermissen. Ich bereue es nicht, auch, wenn 12-Stunden-Schichten mir teilweise wenig Zeit für meine Familie lassen.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="5">
<li><b> Was war dein schlimmstes Ereignis als Eisenbahner, was dir noch bis heute im Gedächtnis geblieben ist? </b><span style="font-weight: 400;">Ich hatte bei einer geschobenen Rangierfahrt auf einen Baugleis die Spitze des Zuges zur Fahrwegsbeobachtung besetzt und auf dem Gleis vor uns befand sich ein 2-Wege-Bagger. Der Bagger fuhr rückwärts genau in unsere Richtung, ohne seinen eigenen Fahrweg zu kontrollieren. Als ich während dieses schlimmen Ereignisses die Gefahr einer möglichen Kollision erkannt habe, brachte ich die Rangierfahrt mit dem Luftbremskopf umgehend zum Halt. Nachdem der Zug gehalten hat, kollidierte wenige Sekunden später der Bagger mit ca. 20km/h mit der Spitze unseres Zuges (MFS-Wagen ohne Schutzwagen, Bild liegt bei).</span></li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="6">
<li><b> Was war dein schönstes Ereignis als Eisenbahner, was dir noch bis heute im Gedächtnis geblieben ist? </b><span style="font-weight: 400;">Dass ich das erste Mal einen Güterzug mit ca. 1200 Tonnen Gewicht bewegen durfte, ist mir bis heute in Erinnerung geblieben, denn während dieses schönen Ereignisses hatte ich das unbeschreibliche Gefühl, mit einer einfachen Handbewegung so viel Last in Bewegung zu setzen.</span></li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="7">
<li><b> Welche Eigenschaften sollte man auf jeden Fall für diesen Job mitbringen? </b>Flexibilität ist wichtig. Man sollte sich der Tatsache bewusst sein, dass nicht alles immer nach Plan verlaufen kann, weil man nicht selten wenige Stunden vor Dienstbeginn Bescheid bekommt oder kurzfristig einspringen muss. Man sollte Spaß und Freude mitbringen &#8211; Das ist nämlich die Voraussetzung dafür, sich auch nachts gegen 2 Uhr aus dem Bett zu quälen.</li>
</ol>
<p><span style="font-weight: 400;"> </span></p>
<ol start="8">
<li><b> Was war das Kurioseste, was dir in deiner Dienstzeit passiert ist? </b>Ich kenne Eisenbahner, die seit 30 Jahren im Beruf sind und noch nie einen Zwischenfall hatten. Ich bin erst seit 4 Jahren dabei und wurde bereits mit 12 Unfällen konfrontiert, die meinerseits alle unverschuldet waren. Das empfinde ich als äußerst kurios. Einige Kollegen glauben diesbezüglich, dass ich das Pech anziehe.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="9">
<li><b> Wie positiv oder negativ hat sich die Arbeit zu deinen ersten Tagen und zu heute entwickelt und warum? </b><span style="font-weight: 400;">Am ersten Tag war ich teilweise noch sehr unsicher, wollte keine Fehler machen und war deswegen auch langsamer als Kollegen mit langjähriger Erfahrung. Das lässt sich mit dem Autofahren vergleichen, nachdem man den Führerschein hat und alleine fährt. Das gibt sich aber mit der Zeit, 6 Monate später fühlte ich mich hinsichtlich der Geschwindigkeit genauso sicher, wie meine Kollegen.</span></li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="10">
<li><b> Welche 3 Dinge würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen? </b>Mitnehmen würde ich ein Feuerzeug, Taschenmesser und unter meinen Idolen &#8211; Mythbusters &#8211; darf natürlich das Panzerband nicht fehlen.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="11">
<li><b> Wenn du die Zeit zurückdrehen könntest, welches Jahr würdest du auswählen und warum? </b><span style="font-weight: 400;">Ich würde die Zeit des Wilden Westens (1885) auswählen und dort mit einer Dampflok durch die Prärie fahren, das wäre sicher ein aufregendes Erlebnis.</span></li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="12">
<li><b> Was kannst du Menschen auf den Weg geben, die auch Eisenbahner werden möchten? </b><span style="font-weight: 400;">Jedem, der Eisenbahner werden will, sollte bewusst sein, dass der Beruf viel Verantwortung erfordert, dass man mitunter auch tagelang getrennt von der Familie sein kann und dass man sich stets weiterbilden muss, da sich Vorschriften, Gesetze und Sicherheitsrichtlinien ändern können. Als Eisenbahner lernt man nie aus.</span></li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg!</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bei Fragen oder Anregungen bitte eine E-Mail an: <strong>info@dereisenbahner.net</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dereisenbahner.net/persoenlichkeiten/interview-mit-sam-zugfuehrer/">Interview mit Sam &#8211; Zugführer</a> erschien zuerst auf <a href="https://dereisenbahner.net">Der Eisenbahner</a>.</p>
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